Aktuelle Meldungen

05.09.2019

Neue Rote Liste in Planung

Rote-Liste-Team
Treffen des Rote-Liste-Teams

Rote Listen gehören zu den wichtigsten Instrumenten des Naturschutzes. Auch wenn sie bei uns in der Regel vor allem indirekt Einfluss auf gesetzliche Bestimmungen nehmen, sind sie ein deutlicher Gradmesser für den Zustand der Artenvielfalt in einer Region. Sie sind seit langem etabliert und einem breiten Publikum bekannt. Seit vielen Jahren gibt die NWO daher gemeinsam mit der Vogelschutzwarte NRW in mehrjährigen Abständen die Rote Liste der gefährdeten Brutvogelarten heraus. Die Datengrundlage der letzten Ausgabe der Roten Liste der Brutvögel ist trotz zahlreicher vergleichsweise aktueller Daten für manche Arten jedoch nun schon etwas älter. Vogelbestände und die Gefährdungssituation für unsere Vogelwelt sind jedoch nicht statisch und eine Neuauflage erscheint sinnvoll. Im nächsten Jahr sollen außerdem auch bundesweit die Roten Listen aktualisiert werden und zudem steht der regelmäßige Bericht über den Zustand der Vogelwelt für die EU an. Dadurch sind bereits viele wichtige Auswertungen gelaufen, auf die jetzt zurückgegriffen werden könnte.

All das war Anlass für ein gemeinsames Treffen von Vogelschutzwarte und NWO, um eine Neuauflage der Roten Liste der Vögel NRWs zu organisieren. Am 05.09. trafen sich daher Vertreter*innen beider Organisationen im LANUV in Recklinghausen. Für die NWO waren auch Teilnehmer*innen aus Biostationen und dem Museum Koenig anwesend. Das intensive Arbeitstreffen war sehr erfolgreich, Aufgaben wurden verteilt und wichtige Beschlüsse gefasst: Die Rote Liste der wandernden Vogelarten ist weiterhin hochaktuell und eine Notwendigkeit zu einer Neuauflage besteht zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Die Rote Liste der Brutvögel NRWs soll bis 2020 aktualisiert werden. Neben einem Zeitplan für die nächsten Monate wurde beschlossen, dass die NWO die Federführung bei der Herausgabe übernimmt. Auch eine Fortschreibung der regionalen Roten Listen für einzelne Teilgebiete NRWs wird angegangen. Die NWO dankt der Vogelschutzwarte für die ungemein produktive Kooperation und allen Teilnehmer*innen für ihr außerordentliches Engagement bei diesem Projekt. Packen wir es an!

Die aktuellen Roten Listen behalten natürlich bis auf Weiteres ihre Gültigkeit und bleiben eine wichtige Dokumentation des Zustandes der Vogelwelt. Die bisherigen Publikation und Kurzzusammenfassungen sind frei verfügbar und voller wertvoller Informationen für einen erfolgreichen Vogelschutz in NRW.

 

 

03.09.2019

Vogel des Monats September 2019 - Das Thorshühnchen von Havixbeck

Thorshühnchen
Das Thorshühnchen von Havixbeck (© Christoph Steinweg/LWL-Museum für Naturkunde)

„Es war im Oktober 1884, als sich in den Gräften von Haus Stapel bei Havixbeck offenbar ein Fischotter herumtrieb.
Clemens Friedrich Freiherr von Droste zu Hülshoff, damals Chef auf Haus Stapel, war sicher ein großer Jäger. Er setzte sich am Abend des 29. Oktober an, um den unerwünschten Räuber zu erlegen. In ziemlicher Dunkelheit glaubte er an der Wellenbewegung und dem leisen Plätschern den Otter zu erkennen und schoss auf‘s Geratewohl...
Was dann aber am Morgen auf dem Wasser tot gefunden wurde, war gar kein Säugetier... “

Die Geschichte des Thorshühnchen von Havixbeck wird jetzt von Eckhard Möller als „Vogel des Monats September 2019“ auf der Homepage der Avifaunistischen Kommission der NWO erzählt.

 

 

01.09.2019

Konferenz der Arten

Konferenz der Arten
Stand der OAG Bonn bei der Konferenz der Arten (© Tatjana Hübner)

Herbst und Spätsommer sind Tagungszeiten: An diesem Wochenende fand im Maritim-Hotel Bonn die "Konferenz der Arten" statt. Auf Einladung des Museum A. Koenig trafen sich Akteurinnen und Akteure aus ehrenamtlicher und akademischer Forschung, Wissenschaft, Taxonomie, Didaktik und Naturschutz, um sich in Zeiten der großen Biodiversitätskrise untereinander auszutauschen, zu diskutieren, aktuelle Probleme zu identifizieren und vor allem Lösungswege aufzuzeigen. Auch die OAG Bonn, eine unserer Regionalgruppen, war mit einem Stand vertreten, an dem wir die Möglichkeit hatten unsere Tätigkeiten vorzustellen. Das besondere an diesem Treffen war der weite Blick über den eigenen ornithologischen Tellerrand, die Möglichkeiten zum Kontakt zu anderen Vereinen und Gruppierungen und Institutionen. Das Programm war im Wesentlichen zweigeteilt: Am ersten Tag gab es ein ausgezeichnetes Vortragsprogramm mit Referenten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen - Expertinnen und Experten für verschiedene Organismengruppen ebenso wie Didaktiker und Naturschützer. Eine Podiumsdiskussion bildete ein gelungenes Abendprogramm. Am zweiten Tag boten Workshops die Möglichkeit, sich intensiv in verschiedene Themen um ehrenamtliches Engagement, Gesellschaft, Politik, Naturschutz und Umweltbildung einzubringen. Ein Abschlussbericht, der auch an die zuständigen Ministerien gehen wird wie auch eine Pressekonferenz sorgen hoffentlich dafür, dass die Konferenz der Arten auch in der Öffentlichkeit Impulse setzen kann. Eine Folgeveranstaltung ist für das Jahr 2021 angedacht. Wir danken den Veranstaltern der Tagung für die professionelle, reibungslose Organisation (und den tollen Messestand, den wir behalten dürfen) und bedanken uns bei allen OAG-Teilnehmer*innen, die vor Ort waren und unseren Stand betreut haben!

 

 

21.08.2019

Klausurtagung - Vogelschutz in Nordrhein-Westfalen

Klausurtagung Bielefeld
Teilnehmer*innen der Klausurtagung in Bielefeld

Über die Lage der Vogelwelt in NRW berichten wir ständig. Dennoch war es Zeit, den Zustand der Vogelwelt, den Vogelschutz und die vorhandenen Strukturen einmal zwischen verschiedenen Akteuren in NRW zu diskutieren. Vom 20. bis 21. August haben sich daher Vertreterinnen und Vertreter der Biologischen Stationen in NRW, der Vogelschutzwarte NRW und der NWO zu einer Klausurtagung in Haus Neuland in Bielefeld getroffen. Welche Herausforderungen gibt es in verschiedenen Lebensräumen? Welchen Gefährdungsfaktoren stehen oben auf der Agenda und was haben wir bisher zu wenig im Blick? Was sind geeignete Schirmarten? Wer sind unsere möglichen Partner? Welche Rolle spielen Aspekte der Öffentlichkeitsarbeit? Ziel war es natürlich herauszufinden, was unbedingt besser werden muss, um den Vogelschutz in NRW voranzubringen. Theoretiker und Praktiker trafen aufeinander, Akteure aus unterschiedlichen Regionen NRWs, manchmal mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen zum gleichen Thema. Eine ausgezeichnete Mischung, um intensiv zwei Tage sich die Köpfe heiß zu reden und natürlich am Ende auch erste Beschlüsse zu fassen. In den nächsten Wochen geht es dann an die Umsetzung und wir werden auch an dieser Stelle sicherlich noch häufiger berichten. Zusagen können wir bereits, dass wir in nächster Zeit Forderungen für einen erfolgreichen Schutz der Vogelwelt am Beispiel einiger Arten in den Fokus setzen wollen! Unser Dank geht bereits jetzt an Birgit Beckers und Klaus Nottmeyer für die gelungene Organisation und Moderation der Tagung.

 

 

14.08.2019

NWO-Mitteilungen erschienen

Gerade sind die aktuellen NWO-Mitteilungen (Nr. 49) erschienen und wurden an unsere Mitglieder verschickt. Sie enthalten wie immer Neuigkeiten und wichtige Informationen aus Vogelkunde, Vogelschutz und Naturschutz. Neben dem offziellen Teil - dem Protokoll der letzten Mitgliederversammlung - gibt es aktuelle Forschungsergebnisse zum Ziegenmelker. Die Vogelschutzwarte berichtet von der Fertigstellung der Maßnahmenpläne für die Vogelschutzgebiete „Rieselfelder Münster“ und „Medebacher Bucht“. Aktuelles „aus dem Netz“ erwarten Sie ebenso wie die Termine der nächsten Wochen und Monate für Ihren Terminkalender, die wie gewohnt unsere Mitteilungen abrunden. Viel Spaß beim Lesen!

Ältere Ausgaben der NWO-Mitteilungen können hier heruntergeladen werden.

01.08.2019

Vogel des Monats August 2019 - Die Wilsonwassertreter von Nordrhein-Westfalen

Wilsonwassertreter
Wilsonwassertreter Rieselfelder Münster, September 1974 (© Norbert Jorek in Alcedo 1 (1974): 68-69)

„Wohl fast alle der rund 50 Birder, die am 14. Juli 2019 im Dithmarscher Speicherkoog an der Westküste von Schleswig-Holstein lange vergeblich nach dem amerikanischen Bindenstrandläufer suchten, der am Vortag dort entdeckt worden war, fuhren im Laufe des Tages eine kurze Strecke, um als klitzekleinen Ersatz ein Odinshühnchen zu beobachten, das an einem größeren Gewässer nicht leicht am Pflanzensaum zu sehen war. Dabei kamen die Gespräche fast logisch auch auf den Traum von einem ebenfalls amerikanischen nahe verwandten Wilsonwassertreter (Phalaropus tricolor). In NRW gibt es bisher drei Nachweise...“

Die Geschichte der Wilsonwassertreter von Nordrhein-Westfalen wird jetzt von Eckhard Möller als „Vogel des Monats August 2019“ auf der Homepage der Avifaunistischen Kommission der NWO erzählt.

 

 

01.07.2019

Vogel des Monats Juli 2019 - Heimliche Invasion der Alexandersittiche

Alexandersittich
Zwei Alexandersittiche (oben) und ein Halsbandsittich (© Michael Braun)

„Die Rufe liefern häufig die ersten Hinweise auf ein Vorkommen von Papageien. Der Große Alexandersittich ruft tief, melodiös und rollend „KrrrÜo, KrrrÜo“, der Halsbandsittich ruft im Gegensatz dazu hoch, schrill und eher kreischend „kiiak“...

Auf dem allabendlichen Flug zum Schlafplatz fliegen die Halsbandsittiche flach über den Boden oder den Rhein. Dies dient als Vermeidungsverhalten gegenüber Prädatoren, insbesondere den in der Nähe brütenden Wanderfalken. Halsbandsittiche fliegen meist in größeren Schwärmen von 50-200 Vögeln. Die wehrhaften Alexandersittiche sind weniger anfällig gegenüber Beutegreifern, sie fliegen meist in kleineren Gruppen bis 20 Vögeln deutlich über den Baumkronen und auch hoch über den Rhein oder die Kölner Hohenzollernbrücke...“

Die Geschichte der Alexandersittiche in Nordrhein-Westfalen wird jetzt von Michael Braun und Nicole Braun als „Vogel des Monats Juli 2019“ auf der Homepage der Avifaunistischen Kommission der NWO erzählt.

 

 

01.06.2019

Vogel des Monats Juni 2019 - Die Felsenschwalbe von Königswinter

Felsenschwalbe
Die Felsenschwalbe von Königswinter
(© Caspar Jung)

„Es war am 12. April 2019, als ich nachmittags nur ganz kurz als Einstimmung auf das Wochenende mit dem Fahrrad den Rhein zwischen Bad Honnef und Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis) abfahren wollte, um dort die Buhnenfelder abzusuchen und danach noch in den Weinbergen am Drachenfels zu beobachten. Doch aus dem „ganz kurz“ wurde nichts…
Bereits nach kurzer Zeit fielen mir mehrere Trupps von Rauchschwalben auf. Ich suchte nun jeden davon ab und hoffte auf meine ersten Mehlschwalben des Jahres. Diese entdeckte ich dann auch, nachdem ich ungefähr 50 Rauchschwalben durchgemustert hatte. Im nördlichsten Buhnenfeld wartete nun um 16.40 Uhr der letzte und größte Schwalbentrupp mit einer großen Überraschung: Er bestand aus ungefähr 100 Rauchschwalben, 10-20 Mehlschwalben und meiner ersten Uferschwalbe des Jahres – sowie einer Felsenschwalbe (Ptyonoprogne rupestris).“

Die Geschichte der Felsenschwalbe von Königswinter wird jetzt als „Vogel des Monats Juni 2019“ von Caspar Jung auf der Homepage der Avifaunistischen Kommission der NWO erzählt.

 

 

26.05.2019

OAG Bonn beim Tag der Artenvielfalt 2019

Tag der Artenvielfalt
Stand der OAG beim Tag der Artenvielfalt (© Darius Stiels)

Am 26.05.2019 fand im Botanischen Garten in Bonn der diesjährige "Tag der Artenvielfalt statt'". Zahlreiche Vereine und Organisationen präsentierten ihre Aktivitäten rund um Biodiversltät und Naturschutz. Auch die OAG Bonn - Regionalgruppe der NWO - war erstmals mit einem Stand vertreten. Neben Informationen und unseren Publikationen (Brutvogelatlas und Seltene Vögel in NRW) haben wir im Stundentakt vogelkundliche Führungen durch den Botanischen Garten angeboten. Mit seinen unterschiedlichen Lebensräumen und seine Lage zwischen Stadt und Kottenforst bietet das Gebiet auf kleiner Fläche zahlreichen Vogelarten Lebensraum. Weit über 20 Brutvogelarten kommen dort regelmäßig vor. Zudem wird die Vogelwelt dort schon seit Jahrzehnten erfasst. Gute Voraussetzungen also für schöne Beobachtungen und trotz der großen Besucherzahl gab es ruhige Ecken - insgesamt konnten über 30 Vogelarten bei unseren Exkursionen entdeckt werden. Viel wichtiger war aber die tolle Möglichkeit, dutzenden interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Region die Begeisterung für die Vogelwelt zu vermitteln. Neben Informationen über die Ökologie der Vögel, ihren Gesang und ihre Lebensräume wurden auch immer wieder aktuell in der Öffentlichkeit diskutierte Themen von den Teilnehmer*innen aufgeworfen und wir konnten über diverse Aspekte im Vogelschutz, (kaum vorhandenen) Einfluss von Rabenvögeln auf andere Vogelpopulationen, Vogelfütterung und vieles mehr informieren und aufklären. Bei bestem Wetter haben die Exkursionen aber vor allem Spaß gemacht und hoffentlich Freude an der Vogelbeobachtung geweckt. Auch unseren nun fertiggestellten Flyer konnten wir präsentieren und an die ersten interessierten Besucher verteilen. Ganz großer Dank geht an das Team, das Vorbereitung, Auf- und Abbau, Standbetreuung und Exkursionen durchgeführt hat! Wir danken dem Botanischen Garten für die Möglichkeit, sich im Rahmen der rundum gelungenen Veranstaltung zu präsentieren.

 

 

01.05.2019

Vogel des Monats Mai 2019 - Der Feldrohrsänger von Münster

Feldrohrsänger
Der Feldrohrsänger von Münster
(© Michael Klein)

In der Abenddämmerung des 18. Septembers 2016 wurde im Rahmen des Monitorings schilfbewohnender Singvögel ein Schlafplatzfang in den ausgedehnten Schilfzonen der Rieselfelder Münster durchgeführt. Ziel waren die Wiesenschafstelzen, die sich zwischen Juli und September allabendlich in großer Zahl im Gebiet zur Übernachtung sammeln. In den Wochen vorher konnten bereits über 1200 Individuen und einige nordische Schafstelzen gefangen und beringt werden, so dass die Erwartungen entsprechend groß waren.

Leider blieben die Wiesenschafstelzen an diesem Abend aus. Dafür konnte eine außergewöhnliche Rarität gefangen und anschließend beringt werden. Bereits bei der Kontrolle der für die Beringung aufgestellten Netze fiel ein Rohrsänger durch seinen ungewöhnlich auffälligen und weit hinter das Auge reichenden Überaugenstreif und die vergleichsweise kurzen Flügel auf, was ihn sofort von den häufig im Gebiet vorkommenden Teich- und Sumpfrohrsängern unterschied.

Die Geschichte des Feldrohrsängers von Münster wird jetzt reich bebildert als „Vogel des Monats Mai 2019“ von Michael Klein auf der Homepage der Avifaunistischen Kommission der NWO erzählt.

 

 

29.04.2019

Bericht von der NWO-Exkursion ins Kranenburger Bruch

Blaukehlchen
Vielen herzlichen Dank an Stefanie Heese! (© Stefan R. Sudmann)

Der Einladung zur diesjährigen NWO-Exkursion folgten 26 Personen. Sie ließen sich von der Gebietsbetreuerin Stefanie Heese kompetent rund um das Kranenburger Bruch im Kreis Kleve führen. Die schlechten Wettervorhersagen erfüllten sich glücklicherweise nicht, so dass die Teilnehmer*innen ohne Regen zahlreiche gebietstypische Vogelarten beobachten konnten. In den Wiesen zeigten sich fütternde Wiesenpiepern und etliche Schwarzkehlchen saßen auffällig auf Zäunen und Weidepfählen. Auch Feldschwirl, Nachtigall und Teichrohrsänger waren bereits da, ließen sich aber eher hören als sehen. Ein Baumfalke drehte eine Runde und präsentierte sich dann auf einem Weidepfahl. Die Blaukehlchen waren dagegen heimlicher und nur ein Vogel ließ sich am Ende kurz blicken. Neben den Vögeln gab es viele Informationen zum Gebietsmanagement. Dazu gehörten Informationen über die Schilfmahd, aber auch den seit einiger Zeit im Gebiet heimisch gewordenen Biber und seine Aktivitäten als Landschaftsgestalter. Auch 2020 wird wieder eine Exkursion in ein spannendes Gebiet folgen. Wir informieren Sie, sobald es konkrete Pläne gibt!

Weitere Bilder gibt es wie gewohnt auf unserer Facebookseite.

 

 

17.04.2019

NWO-Exkursion ins Kranenburger Bruch

Blaukehlchen
Brütet im Kranenburger Bruch: Blaukehlchen. (© Hans Glader)

Am Sonntag, den 28. April findet die diesjährige NWO-Exkursion statt und führt uns ins Kranenburger Bruch am Unteren Niederrhein. Treffpunkt ist um 9:00 Uhr auf dem Parkplatz vor der NABU-Naturschutzstation Niederrhein (Im Hammereisen 27 E, 47559 Kranenburg). Das Kranenburger Bruch ist eines der letzten größeren Niedermoorrelikte am Unteren Niederrhein. Das 115 Hektar große Naturschutzgebiet grenzt unmittelbar an den Landschaftsraum der Düffel und wird heute extensiv bewirtschaftet. Dadurch ist ein artenreiches Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen entstanden. Von dieser Vielfalt profitiert eine artenreiche Insekten-, Amphibien- und Vogelfauna sowie viele Pflanzenarten.

Wir freuen uns auf eine interessante Exkursion in die Brutlebensräume von Wasserralle, Blaukehlchen, Zwergtaucher, Sumpfrohrsänger, Rohrammer und Teichrohrsänger. Als Exkursionsleiterin wird uns Stefanie Heese durch das Kranenburger Bruch führen, das sie seit mehreren Jahren naturschutzfachlich betreut.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gäste sind natürlich auch herzlich willkommen. Weitere Details zur Exkursion und Informationen zur Exkursionsstrecke gibt es natürlich auch.