Aktuelle Meldungen

02.12.2019

Rückblick NWO-Advenstkolloquium 2019

Advenstkolloquium
NWO-Adventskolloquium im Westfalenparlament
(© Darius Stiels)

Am gestrigen 01. Dezember trafen sich knapp 80 Ornitholog*innen, um über den Zustand der Vogelwelt in NRW zu diskutieren. Anlass war das 40-jährige Bestehen der EU-Vogelschutzrichtlinien. Die NWO traf sich auf Einladung des LWL-Museums für Naturkunde und ihres Direktors Dr. Jan-Ole Krieges im LWL-Landeshaus in Münster. Nach den Begrüßungsworten gab Lars Lachmann vom NABU-Bundesverband aus Berlin einen Überblick über die bisherigen Erfolge und die Probleme bei der Umsetzung der Vogelschutzrichtlinie sowie die Herausforderungen, vor denen der Vogelschutz in Europa aktuell steht. Michael Jöbges von der Vogelschutzwarte NRW folgte mit einem Überblick über die Vogelschutzgebiete in NRW und ihren jeweils spezifischen Herausforderungen. Dr. Volkhard Wille berichtete danach aus der Praxis über die (Nicht-)Umsetzung der Vogelschutzrichtlinie im Vogelschutzgebiet Unterer Niederrhein. Nach einer leckeren Mittagspause ging es weiter mit den aktuell viel diskutierten Themenfeldern Vögel der Agrarlandschaft und des Feuchtgrünlandes. Die beiden ArbeitsgruppenleiterInnen Ralf Joest und Birgit Beckers berichteten über negative Entwicklungen, nannten aber auch positive Beispiele. Werner Schubert machte das Publikum danach auf die großen, bisher oft zu wenig beachteten Probleme aufmerksam, vor denen der Vogelschutz im Wald aktuell in NRW und insbesondere im Hochsauerlandkreis steht. Zum Abschluss fasste Stefan R. Sudmann die vielfältigen Erfolge, Probleme und mögliche Lösungswege pointiert zusammen, bevor die Veranstaltung wie beim Adventskolloquium üblich gemütlich bei Kaffee und Kuchen ausklang. Die NWO dankt Dr. Jan Ole-Kriegs und seinem LWL-Team sowie Stefan R. Sudmann, Michael Jöbges und Veronika Huisman-Fiegen für die gelungene Veranstaltung. Weitere Bilder gibt es auf unserer Facebookseite.

 

 

01.12.2019

Vogel des Monats Dezember 2019 - Die Zwergscharbe vom Padersee

Zwergscharbe
Die Zwergscharbe vom Padersee
(© Manfed Kolleck)

„Vor einigen Wochen blätterte ich in meinen älteren Aufzeichnungen und stieß dabei zufällig auf die Notizen vom 24. Mai 2003 - mit Fotos eines sehr interessanten Vogels. An diesem Tag umrundete ich den Padersee in Schloss Neuhaus bei Paderborn und konnte als Besonderheiten unter anderem eine Gebirgsstelze und zwei am Ufer der Pader unterhalb des Aufstaus badende Nachtigallen beobachten. Zwischen Seecafé und Staustufe fiel mir am Ufer ein „Kormoran“ auf, der bei genauerem Hinsehen zu klein erschien. Krähenscharbe? Hat keinen braunen Kopf! Schließlich gab mein „Parey“-Vogelbuch Auskunft...“

Die Geschichte der Zwergscharbe vom Padersee wird jetzt von Dr. Manfred Kolleck als „Vogel des Monats Dezember 2019“ auf der Homepage der Avifaunistischen Kommission der NWO erzählt.

 

 

12.11.2019

Podcast zum Thema Gebäudebrüter

Podcast-Gebaeudebrueter
Buschtrommel-Podcast zu Gebäudebrütern

Franco Cassese von unserer AG Gebäudebrüter war zu Gast bei der Buschtrommel - einem Podcast zu Naturschutz und Naturschutzthemen. Vögel, die an Gebäuden brüten, haben große Probleme durch den Verlust ihrer Brutplätze. Eigentlich sinnvolle klimatische Gebäudesanierungen stehen leider oft im Widerspruch zum Artenschutz. In modernen Neubauten fehlen ebenfalls Nischen und Lücken. Die Konsequenz ist, dass Mauersegler, Haussperlinge und viele andere in ihren Beständen bedroht sind. Die gute Nachricht ist, dass man diesen Arten vergleichsweise einfach durch künstliche Nisthilfen helfen kann. Die ganze Geschichte erzählt Franco Cassese im Interview. Er berät Wohnungsbaugenossenschaften und private Hauseigentümer, wenn Sanierungspläne anstehen und hat NRW-weit bereits mehrere Tausend Nistkästen aufhängen lassen.

Hier geht es direkt zum Podcast.

 

 

07.11.2019

Vogel des Monats November 2019 - Die Falkenraubmöwe von Westhofen

Falkenraubmöwe
Die Falkenraubmöwe von Westhofen
(© Raimund Thiele)

„Der Schnabel der jungen Raubmöwe ist schlank, die Spitze dunkel. Die Handschwingenspitzen zeigen helle Säume. Ein kurzer Schwanzspieß ist auch zu sehen. Also scheint es eine junge Schmarotzerraubmöwe zu sein. Doch es kam anders...“

Die Geschichte der Falkenraubmöwe von Westhofen wird jetzt von Dieter Ackermann und Eckhard Möller als „Vogel des Monats Oktober 2019“ auf der Homepage der Avifaunistischen Kommission der NWO erzählt. Mit Fotos von Dieter Ackermann und Raimund Thiele

 

 

03.11.2019

Lokalavifauna frei verfügbar: Die Vogelwelt im östlichen Rhein-Sieg-Kreis

Hinterkeuser 2008
Hinterkeuser, M. (2008): Die Vogelwelt im östlichen Rhein-Sieg-Kreis

Bereits 2008 hat Manfred Hinterkeuser eine Lokalavifauna herausgegeben: Die Vogelwelt im östlichen Rhein-Sieg-Kreis mit Leuscheid und Nutscheid - Ein Datenbuch. Nun hat Herr Hinterkeuser sein Werk der NWO als digitale Version zur Verfügung gestellt. Wohl niemand kennt die Avifauna der Region entlang der Sieg und seiner Nebenbäche am Übergang zwischen Kölner Bucht und Bergischem Land so gut wie Manfred Hinterkeuser. Er hat auf über 400 Seiten nicht nur den Ist-Zustand beschrieben, sondern ist besonders auf die Veränderungen eingegangen - trotz einiger positiver Entwicklungen sind viele Trends negativ und zahlreiche Arten sind lokal ausgestorben. Das Buch umfasst neben einer ausführlichen Einleitung Kapitel zu allen Arten der Region und ist nicht nur für die Lokalornis von hohem Interesse, sondern ein wichtiger Beitrag zur Vogelwelt Nordrhein-Westfalens.

Die NWO und unsere Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Bonn danken Manfred Hinterkeuser für sein außerordentliches Engagement, sein Durchhaltevermögen bei der Datenerhebung, der Zusammenstellung des Buches und dafür, dass die NWO diese Ergebnisse hier online präsentieren darf.

Frei verfügbares pdf: Hinterkeuser, M. (2008): Die Vogelwelt des östlichen Rhein-Sieg-Kreises.

 

 

30.10.2019

Neues Positionspapier: Gefährdung und Schutz von Waldvögeln in Deutschland

Schwarzspecht
Benötigt alte Baumbestände und stehendes Totholz: Schwarzspecht (© Hans Glader)

Nicht erst seit den letzten beiden Dürresommern ist der Zustand unserer Wäder und Forste in aller Munde. Zwar ist der Flächenanteil des Waldes in Deutschland und NRW vergleichsweise groß, aber auch in der Forstwirtschaft gab und gibt es Intensivierungsmaßnahmen, die zur Gefährdung zahlreicher Waldvogelarten beigetragen haben. Der Deutsche Rat für Vogelschutz hat daher kürzlich ein Positionspapier geschrieben und veröffentlicht, in dem 18 konkrete Maßnahmen als Forderungen aufgelistet sind, die zu einem besseren Schutz der Waldvögel beitragen. Für die NWO hat unser ehemaliger Vorsitzender und Spechtexperte Dr. Joachim Weiss an diesem Katalog mitgearbeitet. Die Arbeit wurde in den „Berichten zum Vogelschutz“ veröffentlicht.

Frei verfügbares pdf: DRV-Positionspapier: Gefährdung und Schutz von Waldvögeln in Deutschland

 

 

29.10.2019

Neues Positionspapier: Natur auf Zeit

Flussregenpfeifer
Profitiert von Natur auf Zeit: Flussregenpfeifer (© Hans Glader)

NRW ist wie wohl kein anderes Flächenbundesland vom Menschen überformt. Siedlungsbereiche und Industrieinfrastruktur machen einen nicht unerheblichen Anteil an der Fläche NRWs aus. Erstaunlicherweise können diese Gebiete manchmal aus Natur- und Vogelschutzsicht durchaus wertvoll sein. Auf Industriebrachen brüten Flussregenpfeifer und andere Pionierarten. An Gebäuden leben ehemalige Felsbrüter wie Schwalben, Mauersegler und Eulen. Der Schutz dieser Arten ist an solchen Standorten in Deutschland jedoch bisher keineswegs optimal. Viele Besitzer durchaus geeigneter Flächen für mehr Natur im Siedlungsbereich fürchten seltene Tierarten als Planungshindernis und ergreifen Maßnahmen, die eine Ansiedlung sogenannter „planungsrelevanter“ Vogelarten verhindern. Dabei gäbe es durchaus Abhilfe und die Möglichkeit, Naturschutz und die Belange von Eigentümern und Investoren zu versöhnen. „Natur auf Zeit“ ist ein sehr vielversprechender Ansatz. Stefan R. Sudmann findet, diese Idee sollte bei uns Schule machen und hat daher für den Deutschen Rat für Vogelschutz (DRV) ein entsprechendes Positionspapier veröffentlicht. Auch die NWO ist aktives Mitglied des DRV, in dessen Zeitschrift - „Berichte zum Vogelschutz“ - die Arbeit kürzlich veröffentlich wurde.

Frei verfügbares pdf: DRV-Positionspapier: Natur auf Zeit

 

 

17.10.2019

Feldlerchenberingung in NRW

Feldlerche
Im Fokus der wissenschaftlichen Vogelberingung: Feldlerche
(© Wolfgang Charles)

Feldlerchen waren bei uns einst die häufigsten Brutvögel außerhalb des Siedlungsbereichs. Hier wie in ganz Europa hat die Art jedoch massive Bestandseinbußen erfahren müssen. Landnutzungswandel, insbesondere Veränderungen in der Landwirtschaft, gilt als Hauptursache. Feldlerchen sind vielfach Zugvögel - heimische Brutpopulationen verlassen NRW, nordöstliche Brutvögel treten bei uns als Durchzügler auf. Auch auf dem Zug und im Winterquartier droht den Vögeln Gefahr. Es ist kaum hinnehmbar, dass die Art weiterhin in Teilen Europas - wie beispielsweise in Südfrankreich - legal bejagt wird. Umso wichtiger ist es, dass das Zugverhalten dieser Art möglichst genau geklärt wird. In NRW werden daher Feldlerchen wissenschaftlich beringt. So auch in diesem Oktober im Rahmen eines internationalen Feldlerchenprogramms. Allein in der Nacht zum 15. Oktober konnten 1.000 Lerchen von drei erfahrenen Beringern mit Ringen der Vogelwarte Helgoland markiert werden. Rückmeldungen werden hoffentlich zu einem besseren Verständnis der Zugwege beitragen und damit letztlich auch den Schutz der Art voranbringen.

Quelle: Institut für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“/Beringungszentrale (Olaf Geiter via Klaus Nottmeyer)

 

 

16.10.2019

Vogelschutz in NRW - Adventskolloquium 2019 in Münster

Feldlerche
Feldlerchen sind in NRW vielerorts selten geworden
(© Hans Glader)

Am 01.12.2019 findet das diesjährige Adventskolloquium der NWO in Münster statt. Unter dem Titel „40 Jahre Vogelschutzrichtlinie – Wie steht es um den Vogelschutz in NRW?“ werden wir uns auf Einladung von Dr. Jan Ole Kriegs und des Museums für Naturkunde im LWL-Landeshaus in Münster treffen. Wir haben ein umfangreiches Vortragspaket über Vogelschutzthemen geschnürt, die in NRW und darüber hinaus wichtig sind - vom Schutz der Feld- und Wiesenvögel über Vogelschutz im Wald bis zur Situation der EU-Vogelschutzgebiete in NRW. Fallbeispiele aus NRW werden ebenso beleuchtet wie das gesamteuropäische Bild, so dass wir davon überzeigt sind, für Sie ein spannendes Programm aufgestellt zu haben. Am Ende werden wir die Tagung traditionell bei Kaffee, Tee und Kuchen ausklingen lassen, so dass auch genügend Zeit für Gespräche und Diskussionen bleibt. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, den Weihnachtsmarkt in Münster zu besuchen.

NWO-Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen. Zur besseren Planung bitten wir jedoch um Anmeldung bis zum 15.11. Die Teilnahme ist kostenlos. Vor Ort wird um eine Spende gebeten.

 

 

01.10.2019

Vogel des Monats Oktober 2019 - Der Rosenstar von der Woeste

Rosenstar
Der Rosenstar von der Woeste
(© Martin Wenner)

„Am Montag, dem 2. September 2019, wurde in der Woeste, einem kleinen Naturschutzgebiet zwischen Bad Sassendorf und Lippetal im Kreis Soest, ein Sichelstrandläufer gemeldet. Am folgenden Tag meinte meine Frau nachmittags, dass wir doch den Strandläufer in der Woeste suchen könnten. Gesagt, getan. Eine Dreiviertelstunde später waren wir an Ort und Stelle. Der Vogel war für den Südostteil des Gebietes angegeben. Also begannen wir dort mit der Suche. Von einem Sichelstrandläufer war weit und breit nichts zu sehen. Wir fanden einen jungen Grünschenkel, einige Bekassinen, einen diesjährigen Kampfläufer und ca. 50 Kiebitze. 12 Graureiher standen ziemlich teilnahmslos am Wasserrand. Zwischen den Kiebitzen, die sich in der Nähe zum Kampfläufer aufhielten, wuselten einige Stare herum. Immer wieder flogen kleine Trupps dazu. Wir schenkten ihnen wenig Aufmerksamkeit und beobachteten wohl parallel – meine Frau per Fernglas und ich durch den Sucher der Kamera – den Kampfläufer, als wir beide nahezu gleichzeitig den kleinen hellen Vogel unmittelbar vor dem Kampfläufer stehend sahen... “

Die Geschichte des Rosenstars von der Woeste wird jetzt von Martin Wenner als „Vogel des Monats Oktober 2019“ auf der Homepage der Avifaunistischen Kommission der NWO erzählt.

 

 

23.09.2019

Möwenzähler*innen gesucht

Lachmöwe
An vielen Gewässern werden noch Möwenzähler gesucht (© Darius Stiels)

Seit vielen Jahren werden im Winterhalbjahr in NRW die winterlichen Schlafplätze der Möwen gezählt. Sind die Möwen nicht mehr mit der Brut und Jungenaufzucht beschäftigt, sammeln sie sich auf Seen oder Kiesgruben, um in großen, gemischten Trupps zu übernachten. Dies bietet die Gelegenheit, die verschiedenen Arten und Anzahlen zu ermitteln. Ziel ist es, die Rastbestände der Vögel in unserem Bundesland möglichst genau zu erfassen. Dazu werden die Möwen oft erst im letzten Abendlicht auf den Gewässern gezählt. Für die nächsten Zählungen im Dezember und Januar sind jedoch noch einige Gewässer unbesetzt, etwa der Auesee in Wesel, der Möhnesee oder der Xantener Nordsee. Besonders der Möhnesee als herausragender Schlafplatz in Westfalen würde dringend eine Zählung erfordern, am besten synchron mit mehreren Zähler*innen. Wer sich gerne an den Schlafplatzzählungen beteiligen möchte, kann sich an Patrick Kretz von unserer AG Möwen wenden (ag_moewen@nw-ornithologen.de, Telefon 0176/10074074). Auch wer Hinweise auf bisher unbekannte oder nicht erfasste Schlafplätze, besonders an den zahlreichen Talsperren NRWs, hat, kann sich bei der AG Möwen melden.

Die Zählungen in diesem Winter finden am 07.12.2019 und 18.01.2020 statt.

Anmerkung vom 25.09.2019: Der Xantener Nordsee und der Auesee in Wesel sind mittlerweile abgedeckt. Es bleibt noch der Möhnesee und die der AG Möwen bisher noch nicht bekannten Schlafplätze, von denen es vermutlich noch einige in NRW geben dürfte!

 

 

23.09.2019

Herzlichen Glückwunsch zu 50 Jahren OAG Rheinberg und Umgebung

50 Jahre OAG Rheinberg
Feierstunde im Rheinberger Rathaus
(© Peter Malzbender)

Vor 50 Jahren rief Karl-Heinz Gaßling die OAG Rheinberg und Umgebung ins Leben. Mit sonntäglichen Exkursionen bei Wind und Wetter, die auch heute noch zahlreiche Beobachter anlocken, fing es 1969 an. Seither beteiligte sich die OAG Rheinberg an zahlreichen Erfassungsprogrammen wie etwa der Wasservogel-, Gänse- und Möwenzählung und den Kartierarbeiten für den Brutvogelatlas. Gründer und wesentlicher Antreiber Karl-Heinz Gaßling ist seit ebenfalls 50 Jahren Mitglied in der NWO und Ehrenmitglied seit 2003. Mitautor der „Vögel des Rheinlandes“ von Mildenberger und beteiligt am Rheinland-Atlas, war er auch wesentlicher Unterstützer des aktuellen NRW-Brutvogelatlas und sorgte für zahlreiche Patenschaften. Für seine Verdienste um die OAG Rheinberg und Umgebung, die Ornithologie und den Naturschutz wurde Karl-Heinz Gaßling mit seiner Ehefrau Gerda nun in einer Feierstunde im Rathaus von Rheinberg geehrt. Stefani Pleines und Veronika Huisman-Fiegen waren für die NWO gekommen, um den Jubilar zu feiern. Unsere stellvertretende Vorsitzende sprach ein Grußwort und würdigte die Arbeit der OAG.

Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit zwischen der NWO und der OAG Rheinberg und Umgebung und gratulieren noch einmal ganz herzlich.