Monitoring mittelhäufiger Brutvogelarten

Turteltaubenbestände sind in NRW vielerorts eingebrochen, das neue MmhB könnte genaue Daten liefern. © Darius Stiels

Im neuen Programm zur Bestandserfassung von Brutvogelarten werden vor allem diejenigen Arten erfasst, die zu häufig sind, um über das MsB (Monitoring seltener Brutvögel) des DDA überwacht zu werden, aber auch zu selten, um sie über das MhB (Monitoring häufiger Brutvögel) abzudecken. Ziel ist es, jährlich die Veränderungen dieser wichtigen Artengruppe dokumentieren zu können.

Das neue Monitoring gliedert sich in zwei Teilprogramme: die Erfassung von Arten der Still- und Fließgewässer in Zählgebieten sowie die Erfassung weiter verbreiteter Arten der Lebensräume Agrarlandschaft, Wald und Siedlungen. Diese Arten werden in Probeflächen wie TK25-Quadranten und Minutenfeldern erfasst.

Das Programm umfasst etwa 70 Arten, von Grauammer bis Kiebitz, von Sperlingskauz bis Schwarzspecht und von Krickente bis Blässhuhn. Arten, die in ähnlichen Lebensräumen brüten und zur gleichen Jahreszeit erfasst werden können, werden zu Artengruppen zusammengefasst. Diese werden unterschieden nach den Lebensräumen Agrarlandschaft, Wald, Siedlungen und Gewässer. Für jede Artengruppe ergeben sich drei Tag- und zwei bis drei Nachtbegehungen.

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Ansprechpartner

 

Christoph Grüneberg

NWO-Geschäftsstelle (in Vertretung)
c/o Veronika Huisman-Fiegen
47802 Krefeld

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